Rezension

Für dich soll’s tausend Tode regnen

Zum Inhalt:

Emi hat es satt. Alles was neu ist. Zuerst musste sie mit ihrem Vater und ihrem großen Bruder Oliver nach Hamburg ziehen. Neue Stadt, neues Haus, neue Schule. Und dann stellt ihr Vater ihr auch noch seine neue Freundin Mara vor! Für alle scheint das Familienglück perfekt, nur eben nicht für Emi. Allerdings ist Emi auch nicht wie andere Mädchen in ihrem Alter, sie stellt sich nämlich bei jeglichen Leuten, die sie trifft, vor wie diese sterben werden. Als in der Schule dann ein kleiner Unfall mit ihrem verhassten Laborpartner Erik passiert, wird sie zu allem Überfluss auch noch zu einer Strafe mit eben diesem verdonnert. Dazu fallen Emi mehrere Arten ein, wie Erik doch noch auf tragische, allerdings auch unterhaltsame Weise zu Tode kommen konnte. Umso mehr sie ihn jedoch kennen lernt, umso seltener stellt sie sich vor wie er umkommen könnte…

 

Allgemeine Informationen:

Autor: Anna Pfeffer

Verlag: cbj

Seiten: 213

Preis: 14,99 €

 

Charaktere:

Emi: Die Hauptprotagonistin ist auf jeden Fall eigen. Zuerst bin ich damit noch nicht so ganz zurecht gekommen, weil sie eben immer so pessimistisch war. Was allerdings auf der einen Seite erheiternd, auf der anderen Seite aber eben auch etwas seltsam war, wenn sie sich mal wieder vorgestellt hat wie jemand umkommt.

Erik: Erik verkörpert den typischen Bad Boy. Er lässt niemanden an sich ran, ist fast immer schlecht drauf und viele Gerüchte kursieren über ihn und seine Familie. Und natürlich sieht er fabelhaft aus. Aber je besser man ihn kennenlernt, desto charismatischer wird er.

Schreibstil:

Erzählt wird mal wieder aus der Ich-Perspektive. Anfangs wirkte das allerdings noch ein wenig hölzern auf mich, kann allerdings auch daran liegen, dass es ein wenig dauert sich an die Art von Emi zu gewöhnen. Als ich allerdings damit warm geworden bin, was wirklich nicht lange gedauert hat, war dem Schreibfluss einfach zu folgen. Es war wirklich angenehm zu lesen und man musste sich dabei nicht unglaublich anstrengen, um der Geschichte folgen zu können. Ich für meinen Teil bin sehr angetan vom gesamten Schreibstil und habe mich immer wieder darauf gefreut weiter zu lesen, wenn ich das Buch in der Hand hielt.

Meine Meinung:

Obwohl ich dem Buch gegenüber zunächst doch sehr kritisch war, bin ich mehr als positiv überrascht davon. Natürlich ist Emi etwas anders, aber hey, endlich mal was Neues! Es war einfach super, wie sich Emi und Erik gegenseitig aufgebaut und aus sich aus dem dunklen Loch gezogen haben. Umso mehr Zeit die zwei miteinander verbracht haben, umso offener und glücklicher wurden sie. Es war einfsch schön mit anzusehen, wie sich die beiden im Laufe ds Buches immer weiter entwickeln und sich gegenseitig dabei helfen. Dieser Aspekt war einfach nur schön. Außerdem fand ich die Idee hinter der Geschichte sehr erfrischend sowie stets unterhaltsam. Auch wenn der Titel dies nicht erahnen lässt, ist es ein tolles Jugendbuch, das mit Sarkasmus, schwarzem Humor und einer Prise Romantik gewürzt ist. Ich finde das Buch klasse und bin den beiden Protagonisten schnell verfallen. Schönes Buch um sich am Nachmittag zu entspannen und dabei ein wenig zu schmunzeln.

Bewertung:

4 sterne

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