Rezension

Feuerküsse – High School Drachen 1

Zum Inhalt:

Nachdem Lydia einen schrecklichen Verkehrsunfall überlebte, kann sie sich an nichts mehr erinnern. Nicht einmal an ihre Eltern, die diesen Unfall nicht überstanden hatten. Als sie ein Jahr nach dem Unfall wieder die Highschool besucht lernt sie prompt die zwei attraktiven Jungs Collin und Harm kennen, die unterschiedliche aber nicht sein könnten. Langsam aber stetig erhält Lydia ihr Gedächtnis zurück, aber woran sie sich zu erinnern glaubt, scheint nicht von dieser Welt zu sein. Und wie passen Harm und Collin in die gesamte Geschichte hinein?

 

Allgemeine Infos:

DSC03700Autorin: Katharina Gerlach

Verlag: Independent Bookworm

Seiten: 182

Preis: 9,99 €

 

Die Charaktere:

Lydia: Tja Lydia ist tatsächlich etwas schwerer einzuschätzen. Natürlich ist sie aufgrund des schrecklichen Unfalls total in ihre eigene Welt zurückgezogen. Sie ist sehr zurück haltend und leicht zu verängstigen. Doch durch den herzlichen Collin und seine Schwester taut sie allmählich auf und wird wieder offener sich selbst und ihrer Vergangenheit gegenüber. So kehren auch ihre Erinnerungen wieder, mit welchen sie allerdings ziemlich selbstverständlich umgeht, als ob das Alles nichts Besonderes wäre. Irgendwie hat mir hier die Ungläubigkeit, das Abstreiten und die Panik gefehlt, auch wenn sie zuvor natürlich immer so gelebt hat aber daran kann sie sich ja nicht mehr erinnern.

Collin: Er ist wirklich ein total liebenswerter Charakter und ein typischer Highschool Junge. Er ist beliebt, begehrt bei den Mädels und spielt Football. Seine Schwester bedeutet ihm sehr viel und auch insgesamt, versucht er auf die Gefühle anderer einzugehen.

Harm: Anfangs ist er tatsächlich sehr beeinflussbar durch seinen Vater, aber glücklicherweise findet er schließlich auch noch seinen eigenen Willen. Allerdings kann ich ihn nicht so wirklich einschätzen. Er soll eben einen Bad Boy darstellen, mehr konnte ich von ihm jedoch nicht erfahren. Er kommt ursprünglich aus der Drachenwelt und ist daher eben auch mit ganz anderen Normen und Werten aufgewachsen, weshalb es ihm zunächst schwer fällt in der Menschenwelt Fuß zu fassen. Glücklicherweise macht er sich aber sein eigenes Bild und traut nicht mehr blind, dem was ihm gesagt wird.

 

Der Schreibstil:

Hier wird abwechselnd aus Lydias, Collins und Harms Sicht erzählt. Abhängig davon, wer gerade die Story schildert, wird in Ldyias Fall aus der Ich- und in den anderen zwei Fällen aus der Er-Perspektive berichtet. Am Schreibstil selbst gibt es eigentlich kaum etwas auszusetzen. Er war weder berauschend gut noch unglaublich schlecht, sondern man könnte ihn stattdessen einfach als „normal“ bezeichnen. Daher gab es auch kaum Situationen, die aufgrund des Schreibstils herausragend waren und somit hier extra genannt werden müssten.

 

Meine Meinung:

Leider hat mich das Buch nicht wirklich überzeugen können. Für mich persönlich kam vieles Schlag auf Schlag und man hatte keine wirkliche Eingewöhnungsphase. Außerdem hat es mich ziemlich gestört, dass der Übergang vom normalen Mensch-sein zum Drachen-sein bei Lydia einfach so ohne Komplikationen von statten ging. Natürlich wurden hier von der Autorin ein paar befremdliche Gedanken der Protagonistin eingebaut, allerdings hielt sich das Ganze eher oberflächlich. Leider gewann das Buch auch nicht mehr wirklich an Tiefe, um mich schlussendlich doch noch überzeugen zu können. Auch die Liebesgeschichte wirkte mehr als aufgesetzt und es wurde sehr schnell von Liebe gesprochen, obwohl die Story in einem Zeitrahmen von ein paar Wochen spielt. Also eigentlich kein Zeitraum, in dem man schon von Liebe sprechen könnte. Und zu einer wirklichen Dreiecksgeschichte zwischen Lydia, Collin und Harm kam es auch nie wirklich, da mir Harms Bemühung noch gespielter vorkamen als der Rest.

Da das Buch allerdings zu einer Reihe gehört, werde ich vermutlich auch noch den nächsten Teil lesen, der mich vielleicht eines Besseren belehren kann. Natürlich will auch ich wissen wie es weitergeht.

Das Cover ist ziemlich schlicht gehalten, kann bei mir aber eben gerade deswegen punkten. Ich finde es sehr ansprechend, dass es mal nicht so überladen wirkt wie es bei anderen Büchern der Fall ist.

 

Lieblingszitate:

„Sein Herz hüpfte vor Freude, als sie ihm ein winziges Lächeln zuwarf, bevor sie sich abwandte und durch die Tür trat.“

(2. Kapitel, Seite 17)

Leider sind es nicht viel mehr Zitate geworden, da, wie schon oben erwähnt, der Schreibstil nicht viel Platz ließ, um einen speziellen Abschnitt zu finden.

 

Bewertung:

2 sterne

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